Veranstaltungen

Hier finden Sie eine Übersicht über alle Veranstaltungen aller Vereine und Einrichtungen im Rahmen der Aktionswochen im Oktober und November 2018. Eine Übersicht über alle Veranstaltungen finden Sie auch in unserem Programmheft. Dieses erscheint zu Beginn des September 2018.

Okt
20
Sa
2018
Austellung “Demokratie stärken – Rechtsextemismus bekämpfen” @ Stadtbücherei Oer-Erkenschwick
Okt 20 – Nov 11 ganztägig

Demokratie stärken – Rechtsextremismus bekämpfen

Die Ausstellung “Demokratie stärken – Rechtsextremismus bekämpfen – Nordrhein-Westfalen für Toleranz und Menschlichkeit” des Forums Jugend und Politik der Friedrich-Ebert-Stiftung zeigt, wie Rechtsextremismus eine Gefahr für Demokratie und Menschenrechte darstellt. Sie informiert über die verschiedenen Facetten von Rechtsextremismus mit speziellem Fokus auf Entwicklungen in Nordrhein-Westfalen.

Im Mittelpunkt dieser Ausstellung steht ein Tisch. Der Tisch ist ein Ort der Kommunikation, um den sich Menschen versammeln. Familienmitglieder berichten einander ihren Tag, Konferenzen werden abgehalten, Argumente ausgetauscht. Er ist aber auch Studienort, auf dem die Zeitung ausgebreitet, Bücher aufgeschlagen und Dinge abgelegt werden.

Dieser Tisch könnte überall stehen. Vielleicht war es ein solcher Tisch, an dem der Punk Thomas mit Freunden zusammensaß, bevor er am Abend des 28. März 2005 in der Dortmunder U-Bahn-Station Kampstraße von einem 17-Jährigen aus der rechten Dortmunder Szene ermordet wurde. Womöglich war es auch solch ein Tisch, an dem Rechtsextreme Morddrohungen gegen Frank Gockel, Träger des Aachener Friedenspreises, verfassten. Oder es ist ein Stammtisch in irgendeiner Kölner Kneipe, an dem fremdenfeindliche Parolen und Vorurteile ausgetauscht werden. Vielleicht sitzen an diesem Tisch aber auch Menschen, die diesen Parolen und Vorurteilen etwas entgegensetzen, oder Menschen, die in Projekten und Initiativen planen, wie man ein Zeichen gegen Rassismus und Gewalt und für Demokratie und Menschlichkeit setzen kann.

Die Friedrich-Ebert-Stiftung breitet nun auf ihrem Ausstellungstisch Informationsmaterialien zum Thema Rechtsextremismus aus, denn Informationen sind für ein Engagement gegen Rechtsextremismus genauso wichtig wie das Bewusstsein für das demokratische Fundament unserer Gesellschaft.

Berliner Platz 14a, 45739 Oer-Erkenschwick

Am 11. November finden Sie die Ausstellung in der Stadthalle im Rahmen der Abschlussveranstaltung.

Zu den folgenden Zeiten können Sie diese Ausstellung in der Stadtbücherei Oer-Erkenschwick  besichtigen:

Dienstag 09:30 – 12:30 Uhr 14:30 – 18:00 Uhr *
Donnerstag 09:30 – 12:30 Uhr 14:30 – 18:00 Uhr *
Freitag 09:30 – 12:30 Uhr
Samstag 09:30 – 13:00 Uhr *

Zu den markierten Zeiten bieten wir Ihnen Führungen durch die Ausstellung an. Für Schulen eigene Termine möglich. Eine Führung dauert etwa eine Stunde. Voranmeldung erbeten. Mind. 5 Teilnehmer.

 

Nov
6
Di
2018
Lesung Tim Pröse “Jahrhundertzeugen”
Nov 6 um 19:30
Lesung Tim Pröse "Jahrhundertzeugen"

 

Der Autor Tim Pröse traf sich für dieses Buch mit dem Judenretter Berthold Beitz, den letzten beiden Hitler-Attentätern, der Witwe des legendären Oskar Schindler und mit dem letzten Überlebenden seiner berühmten Liste. Er begegnete auch den letzten Verwandten von Graf Stauffenberg, Anne Frank und den Geschwistern Scholl. Denn ob Widerstandskämpfer oder Holocaust-Überlebende – die Lebenswege dieser besonderen Menschen beeindrucken gerade in unserer so unruhigen heutigen Zeit.

Denn sich gegen Hitler zu stellen, seine Schreckensherrschaft zu überleben und trotzdem nicht mit dem Schicksal zu hadern, sondern immer wieder aufzustehen, dem Leben positiv und mit einem großen Ja zu begegnen, macht Mut für den Umgang mit Terror und Krieg, Flucht und Vertreibung – Themen, die heute wieder von bedrückender Aktualität sind.

Tim Pröse hat einige dieser letzten Zeugen über viele Jahre begleitet und erzählt in 18 eindrucksvollen Porträts von ihrem Leben und ihrer Botschaft: ein Plädoyer der Unangepassten für mehr Toleranz und gegen das Vergessen!

 

 

Zur Werkzeugleiste springen