Veranstaltungen

Hier finden Sie eine Übersicht über alle Veranstaltungen aller Vereine und Einrichtungen im Rahmen der Aktionswochen im Oktober und November 2018. Eine Übersicht über alle Veranstaltungen finden Sie auch in unserem Programmheft. Dieses erscheint zu Beginn des September 2018.

Okt
29
Mo
2018
Gesprächsrunde mit Rolf Abrahamsohn @ Synagoge Recklinghausen
Okt 29 um 18:00

Rolf Abrahamsohn
Foto: Heimatsucher e.V.

Rolf Abrahamsohn wird an diesem Abend in der Synagoge in Recklinghausen aus seinem abwechslungsreichen Leben erzählen,

Am 9. März 1925 wurde Rolf Abrahamsohn als dritter von insgesamt vier Söhnen, in Marl geboren. Sein Vater, der im Ersten Weltkrieg als deutscher Frontsoldat kämpfte, heiratete 1919 Rolfs Mutter. Gemeinsam betrieben sie ein Textilgeschäft. Rolf Abrahamsohn hatte eine sehr glückliche Kindheit. Er wuchs vor allem mit christlichen Freunden auf, ohne Unterschied zwischen Juden und Christen. Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten änderte sich dies schlagartig. Alle Familienmitglieder von Rolf Abrahamsohn kamen in KZs oder aufgrund von Krankheiten um. Selbst durchlebte er sieben verschiedene Konzentrations- und Arbeitslager und wog am Ende nur noch 39 kg. Dennoch wirkte er nach dem Krieg maßgeblich daran mit, das jüdische Leben im Ruhrgebiet aufzubauen und Projekte in Israel zu unterstützen, obwohl ihm die Bilder der Vergangenheit keine Ruhe gönnen.“ (Quelle: Heimatsucher e.V.)

Synagoge Recklinghausen
Am Polizeipräsidium 3,
45657 Recklinghausen

 

Nov
4
So
2018
Ausstellungseröffnung mit anschl. Gedenkkonzert @ Synagoge Recklinghausen
Nov 4 um 17:00

Lotte Würch-Bentfeld – Austellung zum Gedenktag an die Reichspogromnacht am 09. November 1938

Anlässlich des 80. Gedenktages an die Reichspogromnacht findet eine Ausstellung mit Werken der Recklinghäuser Künstlerin Lotte Würch-Bentfeld statt.
Präsentiert werden Arbeiten, die auf dem Jüdischen Friedhof am Nordcharweg in Recklinghausen und anschließend auf zahlreichen anderen jüdischen Friedhöfen ihren Ursprung fanden. Als einen Impuls für die Entwicklung der Bildserie nennt die Künstlerin Gefühle der Ohnmacht und Wut über die Gewalttaten des nationalsozialistischen Regimes bis hin zu Diskriminierungen und Schändungen jüdischer Grabstätten durch Neonazis.

So entstanden Bilder (Frottagen) mit eigenartigem Zauber und rätselhaften Räumen. Grabsteine, die den Tod erinnern, werden auf Papier lebendig gedoppelt. Bruchstückartig werden hebräische Schriftzeichen, Symbole und Steinstrukturen sichtbar. Eine Gedichtausswahl jüdischer Autoren begleitet die Exponate der Ausstellung.

Klavierkonzert: Pianist Professor Ilya Fridmann
“Chopin, Mendelsohn, Brahms, Borodin, Rqachmaniniov, Engel, Weinberg”

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