Teilnehmer

An der Aktion nehmen folgende Einrichtungen aktiv mit Veranstaltungen teil:

JOE e.V.KiJuPa OEStadtbücherei OEKulturkreis OE
VHS Oer-ErkenschwickJunikum
Heimatverein OEJüdische Kultusgemeinde

Des weiteren werden die Veranstaltungen unterstützt durch die Katholische Gemeinden, die Evangelischen Gemeinden, die Muslimische Gemeinden, die Stadt Oer-Erkenschwick, die Stadthalle Oer-Erkenschwick sowie durch den Chor “IDolci“.

Aber die Idee wird auch von vielen Einrichtungen, Vereinen und Organisationen getragen, die nicht teilweise genannt werden möchten. Wir danken diesen aber recht herzlich.

Hier finden  Sie Kurz-Portraits der veranstaltenden Vereine und Einrichtungen

JOE e.V. – Jugend in Oer-Erkenschwick

JOE e.V. (Jugend in Oer-Erkenschwick) ist ein anerkannter Träger der öffentlichen Jugendhilfe.

Zum Selbstverständnis des JOE e.V. gehört es, Jugendliche in Ihrer Individualität zu unterstützen und sie zur Selbstständigkeit anzuregen. Deshalb hat jedes Mitglied die Möglichkeit, in Eigenregie Abende vorzubereiten und zu präsentieren. Ein weiteres Anliegen des Vereins ist die Förderung von Jugendkultur in der Stadt.

Auf Grund des geringen Angebotes der Stadt Oer-Erkenschwick an die Jugend entstand 1999 die Idee den „Wurstkessel“, der sich als Ort der Jugendkultur etabliert hatte, in Jugendträgerschaft neu zu betreiben.

Die Gründungsversammlung fand am 07. Januar 2002 mit über 30 teilnehmenden Personen statt. In Folge der  wachsenden Mitglie-der- und Besucherzahl erfolgte 2011 der Umzug in ein größeres Domizil in die Lindenstraße 4.

Mit seinen mehr als 200 Mitgliedern und mit durchschnittlich 100 Besuchern auf innzwischen mehr als 800 erfolgreichen Veranstaltungen ist der JOE e.V. eine Institution der öffentlichen Jugendarbeit in Oer-Erkenschwick geworden..

Wir organisieren regelmäßig jugendkulturelle Events, die aus den ausgearbeiteten Ideen der Mitglieder und Gäste entstammen, seien es:

– Kulturabende
– Konzerte
– Musikabende
– Bildungsveranstaltungen
– Ferienspiele

Termine und Infos auf unserer Seite www.joe-ev.de.


Kinder- und Jugendparlmanet Oer-Erkenschwick

Also wir sind das Kinder und Jugendparlament der Stadt Oer-Erkenschwick und wir bestehen aus zur Zeit 15 aktiven Mitgliedern.

Zweimal in der Woche treffen wir uns zu Sitzungen und Arbeitsgruppen im KiJuPa-Büro im VHS-Gebäude.

Wir arbeiten partizipativ und wollen Politik von und für Kinder und Jugendliche machen.

Ihre Interessen vertreten und uns aber auch um politische Strukturen und Themen der Weltpolitik kümmern.

Die Aktionen um das Thema Holocaust  begleiten wir und sind mit Aktionen dabei.

Die Ansprechpartner für dass Kinder–und Jugendparlament der bei der Stadt Oer-Erkenschwick sind  Frau Michaela Bürger und Herr Michael Hess.

NEUWAHLEN DES KINDER– UND JUGENDPARLAMENTS 2018

Die Wahlen für das Kinder- und Jugendparlament lassen sich in praktikabler Weise nur in enger Zusammenarbeit mit den weiterführenden Schulen in Oer-Erkenschwick durchführen.

Im November 2018 ist es wieder so weit. An den drei weiterführenden Schulen werden 15 neue Kandidat/innen in das fünfte Oer-Erkenschwicker Kinder- und Jugendparlament gewählt.

Wer aktiv im neuen KiJuPa mitmachen möchten, sollte sich Kontakt mit Frau Bürger aufnehmen.

Es lohnt sich auf jeden Fall und macht auch noch ‘ne Menge Spaß!


Stadtbücherei Oer-Erkenschwick

Die Stadtbücherei bietet Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen eine große Auswahl an Medien zur Information und Unterhaltung an.

  • ca. 17.000 Sachbücher zu allen Themen,
  • ca. 10.000 Romane,
  • ca. 12.000 Kinder- und Jugendromane,
  • ca. 4.000 AV-Medien
  • ca. 30 Zeitschriften
  • Digitale Medien über E-Ausleihe (s. Link)

Medien, die nicht in der Stadtbücherei zu bekommen sind, können, gegen eine Gebühr, über die Fernleihe aus einer anderen Stadtbücherei bestellt werden.

Für die Ausleihe der Medien benötigen Sie einen Büchereiausweis. Den erhalten Sie bei der Anmeldung nach Vorlage des gültigen Personalausweises und Zahlung einer Gebühr. Bei der Anmeldung von Kindern und Jugendlichen unter 16 Jahren ist die Unterschrift und der gültige Personalausweis eines Erziehungsberechtigten erforderlich.

Die Stadtbücherei bietet auch einen Internet-PC an, den man, gegen eine Gebühr, für die Informationssuche nutzen kann.

Den Kindern steht ein Multimedia-PC zur Verfügung an dem sie kostenlos einige ausgewählte Spiele “ausprobieren” können.


Kulturkreis Oer-Erkenschwick e.V.

Die Kunst, insbesondere die malende und gestaltende, zählt zu den ältesten und sinnvollsten Tätigkeiten der Menschen. Durch vielfältige Belastungen in unserem Berufsalltag in der heutigen Zeit, wächst der Wunsch nach Ausgleich, wie er durch Bilder, Farbe und Musik geschaffen werden kann. Die Stimmungen, die hierdurch erzeugt werden, geben uns Kraft für den Alltag.

Es ist deshalb das Ziel des Kulturkreises Oer-Erkenschwick, durch seine Veranstaltungen Kunst und Kultur für alle Bürgerinnen und Bürger zu Preisen, die man sich leisten kann, erlebbar anzubieten.

Ferner ist es unsere Absicht, auch junge Menschen für unsere kulturellen Aktivitäten zu begei­stern.

So kooperieren wir seit 20 Jahren mit anderen Institutionen im hiesigen Raum, sei es mit Kirchengemeinden, Jugendorganisationen oder auch wirtschaftlichen Verbänden.

Die Bandbreite der Veranstal­tungen reicht von Jazz- und klassischen Konzerten über Museumsbesuche, Lesungen, Kabarett-Veranstaltungen und vieles andere mehr, bis hin zu mehrtägigen Kulturreisen. Auch sind wir bemüht, junge Menschen anzusprechen und ihnen kulturelle Angebote zu unterbreiten, damit auf diese Art und Weise die Schaffenskraft eines jeden angeregt wird.

Der Kulturkreis ist ein gemeinnütziger unabhängiger Verein, geführt von ehrenamtlich tätigen Bürgerinnen und Bürger, der sich ausschließlich aus Mitgliedsbei­trägen, Spenden- und Eintrittsgeldern finanziert.


Volkshochschule Oer-Erkenschwick

Die Volkshochschule Oer-Erkenschwick ist eine öffentliche, konfessionell und politisch unabhängige Einrichtung der Stadt Oer-Erkenschwick.

Sie dient der Jugend- und Erwachsenenbildung und hat die Aufgabe, durch Kurse, Arbeitsgemeinschaften und Einzelveranstaltungen Kenntnisse, Fertigkeiten und Erfahrungen für Leben und Beruf zu vermitteln.

Vor dem Hintergrund der aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen durch die Zuwanderung von Flüchtlingen und Asylbewerbern sieht sich die Volkshochschule als bedeutenden Faktor zur Umsetzung der Integration von Zuwanderern und Flüchtlingen.

Gleichzeitig zeigt sie sich verantwortlich für die Förderung von Toleranz und Achtung der Menschenrechte als Basis für ein friedliches Zusammenleben. Die Aufklärung und kritische Auseinandersetzung über bzw. mit Formen des Rechtsextremismus/Neo-Nazismus und Populismus sind wesentlicher Teil ihrer politischen Bildungsarbeit.

Im Rahmen dieser Aufgabe und des gesetzlichen Auftrages gemäß Weiterbildungsgesetz versteht sich die Volkshochschule als Dienstleistungsbetrieb der Stadt in Form des kommunalen Weiterbildungszentrums. Innerhalb des städtischen Produktplanes ist das Produkt der Volkshochschule definiert als „Weiterbildungsangebot, -service und -beratung“.

Das Programm und Veranstaltungen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie auf unserer Webseite.


Junikum

Wir begleiten und unterstützen Kinder und Jugendliche sowie deren Familien in schwierigen Situationen und schaffen gemeinsam neue Perspektiven, um das Leben wieder in Balance zu bringen. Die Vielfalt des junikum ermöglicht individuelle Hilfe. In der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe sind die Herausforderungen vielschichtig und verlangen nach unterschiedlichen Lösungsansätzen. Mit einem breiten Leistungsspektrum ist das junikum darauf bestens vorbereitet. Sei es das unverbindliche Informationsgespräch, die mobilen Hilfen vor Ort oder die stationäre Betreuung im In- oder Ausland – alles mit der entsprechenden Zukunftsplanung und Nachsorge.

Der Name junikum ist eine Wortschöpfung. Er ist positiv und klangvoll und vereinigt für uns in seinem Klangbild die wichtigsten Elemente unserer Dienstleistung.

Das junikum ist zunächst einmal eine Institution – ein Ort, an dem ich Hilfe bekomme. Wissenschaftliche Assoziationen wie Uni oder Klinikum sind dabei gewollt.

Unsere Passion ist »ju…gendarbeit« – Dazu gehört für uns natürlich auch das gesamte Spektrum der Kinder- und Familienarbeit.

Unser strategischer Ansatz: Jeder Fall ist ein »…unikum/ …unikat« – sprich individuell – Individuelle Problemstellungen verlangen eine multiperspektivische Betrachtung und die Einbeziehung individueller Faktoren und des jeweiligen persönlichen Umfelds, um nachhaltige und zielgerichtete Lösungen zu entwickeln.


Verein für Orts- und Heimatkunde e.V.

Den Verein für Orts- und Heimatkunde gibt es seit nunmehr fast 100 Jahren. Dies war eine Zeit der Veränderungen und des Umbruchs, denn der sich nordwärts ausbreitende Schmelztiegel Ruhrgebiet verwandelte die seit Jahrhunderten landwirtschaftlich geprägte Region in eine Industrielandschaft. Althergebrachte, überlieferte – vor allem bäuerliche – Lebensformen gingen verloren. Heimatvereine gründeten sich, um diese Traditionen vor dem Vergessen zu bewahren. In der damals noch selbstständigen Gemeinde Oer, wo sich die bäuerlich-ländliche Lebensweise länger halten konnte, kam es dann 1920 zur Gründung des Heimatvereins, der sich das Bewahren von Tradition, die Beobachtung von Entwicklungen, das Angebote von Informationen über die Heimat und deren Verbreitung und das Erwandern und Erfahren des Heimatraumes als Schwerpunkte setzte.

Schnadgang, Burgenfahrt und Lehrabende sind Veranstaltungen, deren Tradition sich bis in die Gründerjahre zurückverfolgen lassen und nichts von ihrer Aktualität verloren haben. Aber mit der Familienfahrt, Ausstellungen, Filmabenden und anderen Einzelveranstaltungen orientiert sich der Verein auch an der Gegenwart. Denn: „Die Heimatarbeit darf nicht toten und absterbenden Dingen, sondern muss dem lebendigen Menschen dienen. Sie darf nicht rückwärts, sondern muss vorwärtsgerichtet sein.”


Jüdische Kultusgemeinde Kreis Recklinghausen

Quellen jüdischen Lebens im Vest verweisen bis in das 1305. Der erste namentlich bekannte Jude hieß Vitus.

Im Jahr 1932 haben viele Juden Deutschland und auch das Vest verlassen.  1938 wurde während der Pogromnacht auch die Synagoge in der Hedwigstraße (siehe Foto), der heutigen Limperstraße, ein Opfer der Flammen.

Von 24. Januar bis 31. März 1942 wurden die verbliebenen Juden ins Ghetto nach Riga deportiert. Von da führte der Weg in die Vernichtungslager in Auschwitz, Treblinka, Maidanek und Mauthausen.

Nach Ende des Weltkriegs zogen zehn Juden wieder nach Recklinghausen zurück. Zuerst wurde in Privaträumen gebetet, 1953 schaffte es Ludwig de Vries, die Gemeinden in Bochum, Herne und Recklinghausen zu einer Gemeinde  zusammenzuschließen.

Die Stadt stellte lange Zeit Räumlichkeiten zur Verfügung, bis 1955 eine kleine Synagoge eröffnet werden konnte. Diese war in den Räumlichkeiten des 1930 erbauten Jugendheims zu finden, das  die NS-Zeit weitgehend unbeschadet überstanden hatte.

Seit 1999 wieder alle trägt die Gemeinde heute den Titel „Jüdische Kultusgemeinde Kreis Recklinghausen. Sie hat heute etwa 700 Mitglieder.

 

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