Grundidee

Nils Stanigel

Die Aktionswochen Jugend im Holocaust ’18 sind eine Idee von Nils Stanigel, einem Mitglied des Vereins JOE e.V. – Jugend in Oer-Erkenschwick. Hier erzählt er im kleinen Interview, wie er auf die Idee der Veranstaltungsreihe gekommen ist.

F: Wie kamen Sie auf die Idee, eine solche Aktionswoche zu starten?

A: Am letzten Tag der Pogromnacht hörte ich einen Radiobericht, in dem auch gesagt wurde, dass es sich 2017 um den 79. Jahrestag handeln würde. Es würde mir klar, dass man 2018 viel darüber hören wird und auch daran erinnert werden muss.

F: Warum kam Ihnen der Gedanke an eine komplette Veranstaltungsreihe?

A: Die Sache ist einfach geklärt. Es leben nicht mehr viele Zeitzeugen, und die Zahl nimmt von Jahr zu Jahr immer mehr ab.

F: Wann sollte den gedenkt werden?

A: Ursprünglich war angedacht, die Zeit des Gedenkens vom 01. September 2018 bis zum 27. Januar 2019 laufen zu lass3n, also fast fünf Monate. Das wäre aber ein sehr langes Zeitfenster gewesen, das sich schnell auch als unrealistisch herausstellte. In mehreren Schritten wurde das ganze dann auf die drei Wochen vom 20. Oktober bis zum 10. November zusammengestrichen.

F: Es sollen alle Vereine und Einrichtungen der Jugendarbeit mitwirken. Warum dieses?

A: Das war einer der ersten Gedanken in der gesamten Planung. Die Vereine sollen sich durch diese Aktion auch gegenseitig besser kennenlernen. Und evtl. Ansporn für die Zukunft sein, noch mehr gemeinsam zu planen und zu präsentieren.

F: Die Reihe ist doch sicherlich sehr aufwendig, umzusetzen. Wie waren Ihre ersten Ideen?

A: Die ersten Dinge, die mir in den Sinn kam, war eine Ausstellung mit Bilder aus der damaligen Zeit. Diese sollte erst im Joe’s, aber das wäre zu klein und zu aufwändig für den Verein. Dann folgte die Idee, die Ausstellung im Rathaus stattfind3n zu lassen.

F: Wie war die Reaktion darauf im Rathaus?

A: Die Reaktionen im Rathaus waren durchweg positiv eingestellt. Es gab Gespräche mit dem Bürgermeister, mit Ordnungsamt, Pressestelle und Jugendamt. Alle waren für eine solche Sache aufgeschlossen und haben Unterstützungen zugesagt.

F: Wie weit planen Sie diese Aktion?

A: Es sollen viele Veranstaltungen stattfinden, die Sie ja auch in unserem Terminkalender finden. Die Planungen laufen soweit in normalen Rahmen und es wird wohl auch alles bis zum Beginn klappen.

Kurz-URL dieser Seite: https://wp.me/P9vnPK-1C
Zur Werkzeugleiste springen