Gesprächsrunde mit Rolf Abrahamsohn

Wann:
29. Oktober 2018 um 18:00 Europe/Berlin Zeitzone
2018-10-29T18:00:00+01:00
2018-10-29T18:15:00+01:00
Wo:
Synagoge Recklinghausen
Am Polizeipräsidium 3
45657 Recklinghausen
Kontakt:
Jüdische Kultusgemeinde des Kreises Recklinghausen
+49 (0)2361 15131

Rolf Abrahamsohn
Foto: Heimatsucher e.V.

Rolf Abrahamsohn wird an diesem Abend in der Synagoge in Recklinghausen aus seinem abwechslungsreichen Leben erzählen,

Am 9. März 1925 wurde Rolf Abrahamsohn als dritter von insgesamt vier Söhnen, in Marl geboren. Sein Vater, der im Ersten Weltkrieg als deutscher Frontsoldat kämpfte, heiratete 1919 Rolfs Mutter. Gemeinsam betrieben sie ein Textilgeschäft. Rolf Abrahamsohn hatte eine sehr glückliche Kindheit. Er wuchs vor allem mit christlichen Freunden auf, ohne Unterschied zwischen Juden und Christen. Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten änderte sich dies schlagartig. Alle Familienmitglieder von Rolf Abrahamsohn kamen in KZs oder aufgrund von Krankheiten um. Selbst durchlebte er sieben verschiedene Konzentrations- und Arbeitslager und wog am Ende nur noch 39 kg. Dennoch wirkte er nach dem Krieg maßgeblich daran mit, das jüdische Leben im Ruhrgebiet aufzubauen und Projekte in Israel zu unterstützen, obwohl ihm die Bilder der Vergangenheit keine Ruhe gönnen.“ (Quelle: Heimatsucher e.V.)

Synagoge Recklinghausen
Am Polizeipräsidium 3,
45657 Recklinghausen

 

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